Warum tu ich mir das an

Ein Rückblick für Deinen Ausblick

Es gibt Fragen, die stellt man sich nicht unbedingt an einem besonders erfolgreichen Tag.

Nicht dann, wenn eine Kundin schreibt:

„Das hat gerade wirklich etwas in mir verändert.“

Nicht dann, wenn eine Beratung so richtig sitzt.

Nicht dann, wenn ein neues Projekt entsteht und alles plötzlich leicht aussieht.

Sondern eher an den Tagen, an denen Du vor Deinem Laptop sitzt, irgendein technisches Problem lösen möchtest, die nächste Rechnung vor Dir liegt, fünf Dinge gleichzeitig Aufmerksamkeit wollen und Du Dich irgendwann fragst:

„Warum tu ich mir das eigentlich an?“

Tja.

Gute Frage.

Eine, die ich mir durchaus schon in der einen oder anderen Nuance gestellt habe.

Und wahrscheinlich werde ich sie mir auch weiterhin stellen.

Denn Selbstständigkeit ist für mich nicht die Geschichte von „Ich hatte eine Vision und dann wusste ich einfach, was ich tun musste“.

Es ist vielmehr eine Geschichte von:

Ich bin gegangen.
Ich bin gestolpert.
Ich habe gelernt.
Ich habe gezweifelt.
Ich habe mich verändert.
Und irgendwann gemerkt: Genau DAS ist ein Teil meiner Arbeit. Teil MEINES Wachstums.

Vielleicht ist genau deshalb Celines Blogparade zum Thema „Warum tu ich mir das an?“ gerade bei mir hängen geblieben.

Denn manchmal lohnt es sich, nicht nur zu fragen:

Was mache ich eigentlich?

Sondern:

Warum mache ich es immer noch?

Beruflich, wie privat…

Am Anfang stand nicht „Business“

Vielmehr Weltverbesserung und da sah ich im Kontext von Beziehungen großes Potential.

Wenn ich zurückblicke, sehe ich jedoch nicht den einen großen Moment, an dem ich beschlossen hätte:

„Ich werde jetzt Beziehungsexpertin.“

Vielmehr hat mich – auch aus meiner eigenen Biografie – interessiert, wie es sein kann, dass Menschen einander weh tun, obwohl sie es gut meinen. In Familien. In der Schule, der Ausbildung. Im beruflichen Kontext. In Beziehungen.

Beziehungen waren in meiner Arbeit immer im Fokus und dass ich mit Menschen arbeiten wollte, um der Menschlichkeit auch im Arbeitskontext Raum zu geben, war für mich auch klar. Deshalb wohl auch meine Studiumswahl bzw. der Abschluss mit meiner Diplomarbeit, wo die Menschlichkeit und der Beziehungsblick essentiell waren:

„Zwischen Standesamt und Scheidungsrichter: Der Wirtschaftspädagoge und der Homo oeconomicus “

Entsprechend fand dies dann Einzug in mein berufliches Wirken. Zuerst in der Unternehmensberatung, dann bei einem Seminaranbieter, eigene Firmentrainings und ja – später auch im sozialen bzw. privaten Feld.

Seminare und Ausbildungssupport für Menschen in helfenden und pädagogischen Berufen folgten.

Elternseminare, als meine Tochter größer war und ich einfach auch teilen wollte, was entlang meiner Reise klarer geworden ist.

Und ja – meine eigene Praxis, das stetige Wiederholen dessen, was wichtig ist, hat mein privates Beziehungsleben auch sehr positiv beeinflusst.

Unser Umfeld hat das oft widergespiegelt und betont.

UND es war schockiert als klar war, dass wir, dieses Vorzeigepaar, uns trennen.

„Bis dass der Tod uns scheidet“ hat es doch geheißen.

Und ja – das hatte ich auch so vor.

Das erinnert mich grad an ein Sprichwort:

„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab.“

Nur: Wenn ich sehe, dass etwas am Sterben ist, ist die Frage, ob alles, was da ist, mit in den Tod gerissen werden muss.

Und ich finde es ehrlich gesagt NOCH besser, abzusteigen, bevor es tot ist!

Damit noch etwas gut werden kann, um den Tod abzuwenden.

Bzw. damit eben nicht alles sterben muss, was auch da war:

Nicht die Wertschätzung.

Nicht der Respekt.

Nicht der Fokus auf das Wohlergehen unsere gemeinsame Tochter.

Nicht der Partner oder ich.

Also haben wir uns voneinander in großer gegenseitiger Wertschätzung getrennt.

Whitney Houston meinte mal:

„Aus einer schlechten Verbindung kann man sich schwerer lösen als aus einer guten.“

Für MICH war die Trennung wie ein Geschenk, um genau DAS nochmal bewusst zu bekommen:

„Aus einer schlechten Verbindung kann man sich schwerer lösen als aus einer guten.“

Und es war eine große Erkenntnis, die mich einmal mehr den Fokus auf Frauen in Beziehung hat legen lassen, denn:

Wie SEHR erklärt genau das, warum Frauen in Beziehungen BLEIBEN.

Wie SEHR sie einen Wandel ersehnen, der wie über die Zeit nicht mehr möglich scheint.

Wie SEHR sie Angst haben vor einer Trennung und damit in einem Beziehungsstillstand landen.

Wie SEHR sie genau deshalb auch ÜBERSEHEN, wo sie ansetzen können.

Wie SEHR sie nach einer Trennung oft Single bleiben und gemeinsame Kinder weiter belastet sind.

Dabei kann soviel mehr LiEBEN Raum finden!

Ich gestehe – ich war darüber selbst überrascht… wieviel MEHR!

Soviel mehr Verbundenheit und Liebe sind in meiner neuen Beziehung ist wahrnehmbar.

Soviel mehr InSPIRITion sind wir für andere Menschen und Paare, wenn wir unterwegs sind.

Soviel mehr Raum, den wir uns jeweils erlauben und ermöglichen.

Soviel mehr Wachstum, das dadurch auf beiden Seiten stattfindet.

Eben auch beruflich…

Mit einer riesengroßen Motivation, Frauen zu stärken.

In ihrer Empfangsfähigkeit.

In ihrer Offenheit fürs LiEBEN.

Und damit FÜR ihr BeziehungsLiEBEN.

Auf dass sie zu dem Rädchen werden, das das Mit- und Füreinander belebt vs. beschwert.

Auf dass die Beziehung ein Raum mit gegenseitiger Wertschätzung und Raum für Wachstum sein kann.

Auf dass Kinder, die vielleicht auch da sind, schon frühzeitig inspiriert sind für ein gesundes, nährendes LiEBEN.

Und ein zentraler Begleitsatz entlang meines LiEBEN war und ist:

Ein anderer Mensch löst nicht automatisch das Problem, das ich mit mir selbst habe.

Oder, wie ich es irgendwann sehr klar formuliert habe:

Ein anderer Mann macht keinen Unterschied – denn letztlich nimmst Du Dich immer mit.

Das ist übrigens kein besonders romantischer Satz.

Aber ein ziemlich befreiender.

 

Ich kenne den Weg vom Funktionieren ins LiEBEN

Ich weiß heute sehr genau, wovon ich spreche, wenn ich über Selbstverantwortung, Beziehung und innere Veränderung rede.

Nicht, weil ich alles perfekt beherrsche.

Sondern weil ich vieles davon selbst lernen durfte.

Ich war lange auf einem Selbstoptimierungsweg.

Und Selbstoptimierung klingt zunächst einmal ziemlich vernünftig.

Wer möchte nicht die beste Version seiner selbst werden?

Nur hat diese Medaille eine zweite Seite.

Denn wenn Du ständig optimierst, schaust Du automatisch auch:

Was ist noch nicht gut genug?

Was könnte besser sein?

Was fehlt noch?

Wo bin ich noch nicht so, wie ich sein sollte?

Und ich war im Umgang mit meinen eigenen Fehlern alles andere als liebevoll.

Mein innerer Kritiker war ausgesprochen fleißig.

Er brauchte keinen Urlaub.

Kein Wochenende.

Keine Gewerkschaft.

Der war zuverlässig zur Stelle.

Und irgendwann durfte ich erkennen:

Ich kann mich nicht in ein erfüllteres Leben hineinkritisieren.

Ich kann mich nicht dauerhaft gegen mich selbst entwickeln.

Ich kann mich aber kennenlernen.

Mich verstehen.

Mich ernst nehmen.

Mich begleiten.

Und vielleicht beginnt genau dort das, was ich heute unter Wachstum verstehe.

Nicht:

„Wie werde ich endlich besser?“

Sondern:

„Wie kann ich mich annehmen in dem, wer ich bin, um das zu eröffnen, was ich noch werden kann?“

 

Warum ausgerechnet Beziehung?

Weil Beziehung einer der stärksten Entwicklungsräume ist, die wir überhaupt haben.

Du kannst noch so viel über Dich wissen.

Noch so viele Bücher lesen.

Noch so viele Seminare besuchen.

Und dann kommt dieser eine Mensch.

Er sagt einen einzigen Satz.

Und plötzlich ist Dein Nervensystem der Meinung:

„Alles klar. Wir haben Krieg.“

Das Faszinierende an Beziehung ist:

Wir können uns selbst dort nicht so leicht ausweichen.

Unsere Muster werden sichtbar.

Unsere Sehnsucht.

Unsere Angst.

Unsere Wut.

Unsere Anpassung.

Unsere Schutzmechanismen.

Unsere alten Geschichten.

Und natürlich auch unsere Fähigkeit zu lieben.

Genau deshalb arbeite ich so gerne mit Frauen in sogenannten Stillstandsbeziehungen.

Nicht, weil ich ihnen sagen möchte:

„Dann trenn Dich halt.“

Und auch nicht, weil ich ihnen vermitteln möchte:

„Du musst diese Beziehung retten.“

Sondern weil ich glaube, dass zwischen diesen beiden Polen ein riesiger Raum liegt.

Der Raum der Frage:

Wie möchtest Du eigentlich LiEBEN?

 

Mein vielleicht wichtigstes „Warum“

Ich möchte Frauen nicht dabei helfen, bessere Partnerinnen zu werden.

Das wäre mir zu wenig.

Ich möchte Frauen dabei begleiten, wieder mehr sie selbst zu werden.

Mehr zu dem zu werden, wer sie NOCH sein können.

Denn manchmal beginnt Beziehungskrise nicht damit, dass zu wenig Liebe da ist.

Sondern damit, dass eine Frau sich selbst darin immer weniger spürt.

Sie passt sich an.

Sie erklärt.

Sie wartet.

Sie hofft.

Sie übernimmt.

Sie hält aus.

Sie versucht, den anderen zu verstehen.

Und irgendwann merkt sie:

„Moment mal. Wo bin eigentlich ich in dieser Beziehung geblieben?“

Genau diese Frage bewegt mich.

Immer wieder.

 

Und dann kam „Paar & Wachstum“

Aus all diesen Erfahrungen, Ausbildungen, Begegnungen und meinem eigenen Weg entstand irgendwann das, was heute Paar & Wachstum ist.

Und auch dieser Name ist für mich mehr als eine hübsche Kombination zweier Wörter.

Denn ich glaube nicht an Beziehung als statisches Konstrukt.

Nicht:

„Wir haben uns gefunden. Jetzt müssen wir nur noch glücklich bleiben.“

Beziehung ist Bewegung.

Menschen verändern sich.

Bedürfnisse verändern sich.

Lebensphasen verändern sich.

Körper verändern sich.

Familien verändern sich.

Und manchmal wird der Topf, in dem eine Beziehung bisher gut funktioniert hat, schlicht zu klein.

Nicht weil jemand falsch ist.

Sondern weil Wachstum stattgefunden hat.

Dann braucht es nicht zwangsläufig Trennung.

Aber ziemlich sicher braucht es Bewegung.

Neue Fragen.

Neue Antworten.

Neue Formen von Begegnung.

Und manchmal auch den Mut, etwas ganz neu zu denken.

Mit einem Ergebnis, dass emotional nährt, stärkt und motiviert, man SELBST zu sein und das BeziehungsLiEBEN wieder genießen lässt!

„Ich wusste gar nicht, dass ich so ein tolles Pferd im Stall habe!“ – so einmal eine Kundin…

Wie passend zum Spruch von oben – denn ja: es kann tatsächlich ganz ANDERS sein, als Du Dir vielleicht noch selbst erklärst.

 

Warum ich weitermache, obwohl es manchmal mühsam ist

Weil ich die Momente kenne, in denen eine Frau plötzlich anders auf sich schaut.

Wenn aus

„Was stimmt denn mit mir nicht?“

ein

„Ah. Jetzt verstehe ich mich.“

wird.

Wenn aus

„Warum macht er das mit mir?“

ein

„Was hat das eigentlich mit mir zu tun – und was kann ich damit machen?“

wird.

Wenn eine Frau nicht mehr versucht, sich kleiner zu machen, damit Beziehung funktioniert.

Sondern beginnt, ihren eigenen Raum darin wieder einzunehmen.

Das sind die Momente, wegen derer ich mir diesen ganzen Zirkus antue.

Die Technik.

Die Sichtbarkeit.

Die Social-Media-Frage, ob jetzt wirklich noch ein Reel nötig ist.

Die fünf Versionen einer Landingpage.

Die Steuer.

Die Zweifel.

Die Launches – sprich Events, die eine Hinführung zu meinen Angeboten sind.

Die Phasen, in denen etwas wunderbar läuft.

Und die anderen, in denen ich mich frage:

„Will das eigentlich irgendjemand?“

Ja.

Ich glaube, genau diese Frage gehört zur Selbstständigkeit dazu.

Und vielleicht ist die wichtigere Frage:

„Ist es mir wichtig genug, trotzdem weiterzugehen?“

Hierfür gibt es ein klares JA – einfach auch, weil ich sehe, was es für die Frauen und deren LiEBEN macht!

Und weil ich noch eine größere Vision verfolge!

 

Was ich vermissen würde, wenn ich morgen aufhöre

Eine meine Mentorinnen meinte einmal „Das wäre unterlassene Hilfeleistung, wenn Du nicht rausgehst“ und das hat mich erreicht… und sei es, dass es mich erinnert hat, dass und wie es für die Menschen oft weiterging, wenn sie bei mir waren bzw. sind.

Ich weiß, dass wenn es für EINE Frau den Unterschied MACHT, macht es das einmal mehr auch für die Menschen, mit denen sie sich umgibt.

Das erinnert mich an eine Szene vor kurzem:

Ich war mit einer Kundin in einem persönlichen Erstgespräch und ihre Tochter war – ferienbedingt bzw. geografisch bedingt – auch mit dabei, weil wir uns bei ihnen getroffen haben. Während sie am Anfang herumkletterte und später bastelte, waren wir im Austausch darüber, was aus der Zusammenarbeit zu erwarten ist. Die Kundin schilderte ein paar wenige Szenen aus ihrer aktuellen Situation – zwar z.T. bewusst verhaltener aufgrund der Anwesenheit der Tochter und doch war sie offensichtlich bewegt und belastet. Das hat sich entlang des Gesprächs verändert – die Zuversicht ist zurückgekehrt. Ein Ausblick hat sich eröffnet, wo es vorher schwarz war und als wir uns dann verabschiedet haben – umarmend – hat sich das Mädchen von hinten an die Mama gestellt und wir haben uns zu dritt umarmt.

Als ich dann aus der Tür draußen war, schon beim Auto, ist das Mädchen nochmal rausgerannt und hat mir in strahlendes „Tschüß“ hinterhergerufen…

Und in mir war eine tiefe Dankbarkeit darüber, zu sehen und zu wissen, dass und wie Beziehungen und gerade auch Familien wieder zu einem Ort der Hoffnung und des Wachstums werden können. Wo Kinder sich willkommen fühlen können, weil die Eltern nicht voll von ihren eigenen Problemen aufgesogen sind. Wo jeder einzelne sich richtig fühlen kann und aus dem heraus mutig für das in die Welt gehen, was ihm oder ihr wichtig ist.

Oft spreche ich vom Dominoeffekt des LiEBENs.

Und tatsächlich kann der schon starten, wenn die Entscheidung klar ist, dass man des Weg des LiEBENs geht. Raus aus der Erschöpfung, rein in die Schöpferinnenkraft.

Und der Dominoeffekt ist auch in meinem LiEBEN dadurch angeregt. Sei es aus den Feedbacks meiner Kundinnen, die immer mal wieder auch meine Lieben erreicht. Oder auch mein Erleben mit unseren AuPairs. Ich weiß noch, wie unser erstes AuPair es dann doch mal gewagt hat zu fragen:

„Was machst Du mit den Frauen eigentlich? Sie sind wie andere, wenn sie das Haus wieder verlassen. Sie strahlen plötzlich.“

Und genau darum geht es mir.

Frauen sollen ihre Strahlkraft nicht nur zurückgewinnen, sondern erhalten und ausweiten – gerade in Beziehung!

„ThereSia, weißt Du, was ich an Dir so schätze – ich mein, ich kenne Dich jetzt wirklich schon lang – aber so, wie Du Dich immer wieder weiterentwickelst und gleichsam offen bleibst – das habe ich bei noch keinem anderen Menschen so erlebt.“ – Das ist wohl eine DER Aussagen, die mich von einer meiner langjährigsten Kundinnen, am meisten direkt erreicht hat.

Eine Aussage, die für mich einfach auch zeigt bzw. einladet:

Du kannst Dich immer wieder und auch weiter entfalten – für ein LiEBEN voller Genuss, der selbst im Außen inspiriert.

Das motiviert wiederum mich! 🙂

 

Und ja: Ich zahle einen Preis dafür

Selbstständigkeit ist Freiheit und Wachstum.

Freiheit ist nicht kostenlos.

Und Wachstum konfrontiert.

Beides erweitert die Verantwortung.

Und auch Unsicherheiten.

Verlangt nach Entscheidungen.

Und ich SELBST bin gefragt, damit zu sein und umzugehen.

Genau das passt erstaunlich gut zu meinem Thema, denn auch dort geht es immer wieder um dieselbe Bewegung:

Nicht darauf zu warten, dass jemand anderes Dir bestätigt, dass Du richtig bist.

Sondern selbst immer besser spüren zu können:

Das bin ich.
Das ist mir wichtig.
Dafür stehe ich.
Das möchte ich leben.

Deshalb TU ich!

Und nein:

Ich kann tun, was ich will.

Sondern:

Ich kann immer mehr entscheiden, was für mich wirklich stimmig ist und gleichsam dient.

 

Und wenn ich heute zurückblicke …

… dann würde ich meinem früheren Ich wahrscheinlich nicht sagen:

„Mach Dir keine Sorgen, es wird alles gut.“

Das wäre mir zu billig.

Ich würde ihr eher sagen:

„Du wirst Dich noch oft fragen, ob Du verrückt bist.“

Deswegen möchte ich Dir eines meiner Lieblingszitate mitgeben – von Einstein:

„Wahnsinn ist immer wieder das gleiche zu tun und auf andere Ergebnisse zu hoffen.“

Das erinnert mich und gerne auch Dich, dass es wichtig ist, sich ernst zu nehmen und aus dem heraus Veränderungen vorzunehmen.

Auf dass es HERZstimmig bleibt!

Warum tue ich mir das an?

Vielleicht ist meine Antwort heute deshalb eine andere als vor einigen Jahren.

Früher hätte ich wahrscheinlich gesagt:

„Weil ich etwas bewegen möchte.“

Heute würde ich ergänzen:

Weil ich selbst durch Bewegung lebendiger geworden bin.

Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man funktioniert und dabei sich selbst verliert.

Weil ich weiß, wie schmerzhaft es sein kann, sich selbst nicht ernst zu nehmen.

Weil ich weiß, wie befreiend es ist, irgendwann zu entdecken:

Ich darf mich selbst wichtig nehmen.

Und weil ich erlebt habe, dass Beziehung nicht zwangsläufig dort endet, wo Stillstand beginnt.

Wie möchtest Du eigentlich Dein Leben – und Deine Beziehung – erleben?

Ich stehe dafür, dass Frauen erleben, dass sich ihr LiEBEN innen genauso lebendig anfühlt, wie es außen vielleicht schon lange aussieht.

Für LiEBEN statt bloß funktionieren.

Für LebensTANZ statt Lebenskampf.

Es ist einen Versuch wert, das eigene Leben nicht nur auszuhalten, sondern wirklich zu gestalten und zu genießen.

Und was immer dafür gebraucht wird, IST schon in Dir!

Es ist nur gerade unter ein paar Schichten von Gewohnheit, Verantwortung, Angst und „So macht man das eben“ begraben.

Eine erste Einladung, wieder hinzuschauen findest Du hier:

Was ist mir wirklich wichtig?

Was möchte ich nicht mehr?

Was möchte ich bewahren?

Und wo möchte ich wieder mehr Lebendigkeit hineinlassen?

Denn manchmal liegt hinter dem Satz

„Warum tu ich mir das an?“

eine ganz andere Frage:

„Wofür lohnt es sich für mich, weiterzugehen?“

Und auf diese Frage lohnt es sich, eine eigene Antwort zu finden.

Danke, Celine, für die Einladung zu dieser Blogparade.

Wenn Du Lust auf weitere Gedanken rund um Beziehung, Wachstum und mehr LiEBENsqualität hast, dann findest Du mich weiter hier.

ThereSia – Deine LiEBENs- & Beziehungsmentorin bei Paar & Wachstum.